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    25.10.2018: Ein politischer Prozess gegen Banu und Sinan

    25.10.2018, 18:30Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, Saal Burgblick (7.OG)

    25.10.2018: Ein politischer Prozess gegen Banu und Sinan

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    MigrA Veranstaltung Ch. Johnson Ein politischer Prozess

    Informationsveranstaltung
    Donnerstag, 25. Oktober 2018, Beginn: 1830 Uhr


    Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum Burgblick, im 7. Stock

    Seit dem 19. Februar 2018 sind unsere Kollegen Dilay Banu Büyükavci und Dr. Sinan Aydin wieder in Freiheit- ihr Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt.

    Vorwurf des Generalbundesanwalt: Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, der TKP/ML. Trotzdem läuft der mittlerweile über zwei Jahre dauernde Prozess gegen Banu und neun weitere vor dem Münchner Oberlandesgericht weiter. Von den zehn Angeklagten sitzen aktuell vier immer
    noch – nunmehr seit fast 3 ½ Jahren - in Haft.


    Auf dieser Veranstaltung wollen wir über die Hintergründe des Verfahrens und den aktuellen Stand informieren. Die Verteidiger von Dr. med. Banu Büyükavci, Rechtsanwalt Dr. Stolle aus Berlin und Rechtsanwalt Ziyal aus Nürnberg berichten über die politischen Hintergründe des Verfahrens, über die Haftbedingungen, welcher unsere beiden Kollegen und die anderen ausgesetzt waren, über die Zusammenarbeit zwischen türkischen und deutschen Behörden und die Behinderung der Verteidigung in dem Verfahren. Banu und ihr Lebensgefährte Sinan werden über ihre Erfahrungen im Gefängnis berichten und wie Ihnen die große Solidarität half, welche sie erfuhren.

     

    Gäste: Dr. med. Dilay Banu Büyükavci
    Dr. Sinan Aydin
    Rechtsanwälte: Dr. Peer Stolle und Yunus Ziyal


    Anmeldung unter: mueserref.camli-hoch@verdi.de

    Einlassvorbehalt:
    Die Veranstalter behalten sich gem. § 6 VersG /Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen
    und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind
    oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in
    Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

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