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    Zwei Jahre nach Hanau: Viele Fragen offen

    18.03.2022, 18:00Gewerkschaftshaus Nürnberg - Konferenzsaal Burgblick (s2)

    Zwei Jahre nach Hanau: Viele Fragen offen

    Gespräch mit Armin Kurtovic, Vater des ermordeten Hamza Kurtovic
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    Vier Monate nach dem neonazistischen Attentat von Halle ereignete sich im hessischen Hanau eine weitere rassistische Mordserie, der zehn Menschen zum Opfer fielen. Sieben weitere wurden verletzt. Die Tat ereignete sich am 19. Februar 2020. Einer der Ermordeten war der 22-jährige Hanauer Hamza Kurtovic.

    Für die Angehörigen der Ermordeten sind auch zwei Jahre nach der Tat viele Fragen ungeklärt. Warum war der polizeiliche Notruf in der Tatnacht nicht erreichbar? Warum war der Fluchtweg in der Arena- Bar verschlossen? Warum durfte der Täter ganz legal einen Waffen- schein besitzen? Warum hat man nicht auf die Schreiben des Täters an die Behörden reagiert? Welche Konsequenzen haben rassistische und rechtsradikale Umtriebe innerhalb der Polizei? Welche Rolle spielten Polizeibeamte des Frankfurter SEK, die wegen rechtsextre- mer Chatgruppen vom Dienst suspendiert wurden, in der Tatnacht in Hanau? Warum hat man dem Vater des Mordopfers einen Dolmet- scher geschickt, obwohl er in Schweinfurt geboren wurde?

    Gesprächspartner: Armin Kurtovic und Birgit Mair

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