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    12.05.2015: Internationaler Tag der Pflegenden

    12.05.2015: Internationaler Tag der Pflegenden

    13.05.2015
    Flaggentag 2015 ver.di Flaggentag 2015
    Flaggentag 2015 ver.di Flaggentag 2015
    Flaggentag 2015 ver.di Flaggentag 2015
    Flaggentag 2015 ver.di Flaggentag 2015

    Internationaler Tag der Pflegenden: ver.di zeigt Flagge für mehr Personal
    und Aufwertung der Pflege in Krankenhäusern und Altenpflege

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Dienstag, 12. Mai 2015, die Beschäftigten an Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Anlässlich des „Internationalen Tags der Pflegenden“ fordern die Beschäftigten ausreichend Personal und eine faire Bezahlung.
    Auch die Belegschaften in den Krankenhäusern Klinikum Nürnberg Nord und Süd, Stadtkrankenhaus Schwabach sowie am Universitätsklinikum Erlangen werden sich daran beteiligen mit Transparenten unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle“/ „Gesundheit braucht mehr Personal“. Pflege ist eine qualifizierte und verantwortungsvolle Tätigkeit. „Eine Pflegefachkraft muss mindestens 3.000 Euro Grundvergütung im Monat erhalten,“ sagte ver.di-Vertreter Peter Schmitt-Moritz vom ver.di-Bezirk Mittelfranken. „Es kann nicht sein, dass eine Kollegin, die lebenslang alte Menschen pflegt, später selbst in Altersarmut gerät.“
    ver.di fordert bundesweite verbindliche Personalschlüssel in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen. Wer Angehörige im Krankenhaus oder Altenpflegeheim hat, wisse aus eigener Anschauung, wie wenig Personal eingesetzt werde, sagte Schmitt-Moritz. Viele Beschäftigte würden mit hohem persönlichen Einsatz versuchen, den Personalmangel wett zu machen und müssten dafür oft mit ihrer eigenen Gesundheit bezahlen. Zwar hätten viele Politiker/innen das Problem erkannt. Allerdings habe der Entwurf der Bundesregierung zur Krankenhausreform im April 2015 die Beschäftigten tief enttäuscht. Gerade einmal eine Pflegestelle mehr pro Krankenhaus sei im Jahr 2016 vorgesehen, sagte Schmitt-Moritz „Wir wollen keine warmen Worte, wir wollen, dass sich etwas ändert. Wir geben erst Ruhe, wenn der Personalmangel beseitigt ist.“
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    Für Rückfragen: Peter Schmitt-Moritz, Mobil: 0170/560 55 92