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    20.03.2015: Warnstreik im Sozial- und Erziehungsdienst: Ihr wart …

    20.03.2015: Warnstreik im Sozial- und Erziehungsdienst: Ihr wart toll!

    24.03.2015

    Der Warnstreik in Nürnberg:

    (bessere Auflösung hier)

    Der Warnstreik in Ansbach:

    (bessere Auflösung hier)

    Der Warnstreik in Fürth :

    bessere Auflösung hier

    Der Warnstreikauftakt in Erlangen

    Alle Bilder sind hier

    Pressemitteilung vom 17.03.2015

    Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste Erste Warnstreiks auch in Mittelfranken


    In den Tarifverhandlungen zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in dieser Woche auch in Mittelfranken zu ersten Warnstreiks auf.

    Betroffen sind Kindertagesstätten, Beratungsstellen, Sozial- und Jugendämter, Werkstätten und Wohnheime für behinderte Menschen, Kinder- und Jugendheime, Jugendhilfeeinrichtungen.

    „Ohne die Menschen, die in den sozialen Berufen tagtäglich ihr Bestes geben, würde nicht viel in unserer Gesellschaft laufen“, sagt Jürgen Göppner, Geschäftsführer von ver.di Mittelfranken. „Deshalb verdienen die Sozial- und Erziehungsberufe eine deutliche Aufwertung“.
    Der Tarifvertrag zur Eingruppierung der Sozial- und Erziehungsberufe wurde gegenüber den kommunalen Arbeitgebern (VKA) zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Obwohl die Arbeitgeberseite in der ersten Verhandlungsrunde am 25. Februar 2015 die gesellschaftliche Bedeutung der sozialen Arbeit betont haben, sahen sie dennoch keine Veranlassung auf die Forderungen von ver.di einzugehen und ein Angebot zu verbesserten Eingruppierungsregelungen vorzulegen.
    „Das hat mit Wertschätzung überhaupt nichts zu tun. Wie immer folgen den Sonntagsreden keine konkreten Taten“, so Göppner und ergänzt, „deshalb werden die Beschäftigten mit ersten Warnstreiks ein deutliches Signal setzen“.

    Die Warnstreiks finden am kommenden Freitag, 20. März statt:
    Davon betroffen sind Einrichtungen

    • Der Stadt Nürnberg (Kindertagesstätten, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamts, der Sozialpädagogische Fachdienst des Sozialamtes u. a.)
    • Der Stadt Fürth (Kindertagesstätten, Allgemeiner Sozialdienst)
    • Der Stadt Ansbach (Kindertagesstätten, Jugendamt, Krankenhaussozialdienst)
    • Der Stadt Erlangen (Kindertagesstätten)
    • Der Stadt Lauf (Kindertagesstätten)
    • Der Stadt Röthenbach an der Pegnitz Kindertagesstätten)
    • Der Lebenshilfe Nürnberg, Schwabach, Bad Windsheim
    • Des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte
    • Der Noris Inklusion (Behindertenwerkstätten Stadt Nürnberg)
    • Des Nürnberger Wohn- und Werkstättenheims für Blinde
    • Die Streikenden treffen sich in Nürnberg, Fürth und Ansbach zu zentralen Veranstaltungen.

    Nürnberg: (Streikende aus Nürnberg, Erlangen, Lauf, Röthenbach a. d. Pegnitz, Schwabach) 
    09:00 Uhr Maffeiplatz, Auftakt und anschließende Demonstration (800 – 1000 Teilnehmer/innen), ab 09:45 Uhr Kundgebung am Kornmarkt
    Ansprechpartner: Jürgen Göppner, 0170 5749020


    Fürth:
    ab 08:00 Uhr Streikfrühstück im Gewerkschaftshaus Fürth, Königswarterstraße 16, 10:00 Uhr Demonstrationszug zum Fürther Rathaus (ca. 100 Teilnehmer/innen), dort werden die ver.di Forderungen symbolisch an die Stadtspitze übergeben
    Ansprechpartner: Bernhard Bytom, 0160 90703203


    Ansbach:
    08:00 Uhr Auftakt vor der Kindertagesstätte Lunckenbeinstraße 6 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr Streikfrühstück in der ver.di Geschäftsstelle Rosenbadstraße 7
    Ansprechpartner: Ulli Schneeweiß, 0160 90703205


    Ansprechpartner für generelle Rückfragen:
    Jürgen Göppner, 0170 5749020

    Sozial- und Erziehungsdienst ver.di Sozial- und Erziehungsdienst aufwerten

    Über 1.200 Teilnehmer/innen beim ersten Warnstreik der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst.

    „Ein toller Erfolg für den ersten Warnstreik“, bewertet Bezirksgeschäftsführer Jürgen Göppner die mittelfränkischen Streikaktivitäten und die zentralen Veranstaltungen in Nürnberg, Fürth und Ansbach. Über 1.200 Sozialpädagoginnen, Heilpädagoginnen, Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung, Kinderpflegerinnen und Erzieher/innen beteiligten sich am Warnstreik.

    Betroffen waren Einrichtungen und soziale Dienste der Städte Nürnberg, Fürth, Ansbach, Erlangen, Röthenbach an der Pegnitz, Schwabach und Bad Windsheim.

     „Wir müssen endlich darüber diskutieren, was  uns in unserer Gesellschaft die soziale Arbeit, die Arbeit mit Menschen wert ist “, sagt Jürgen Göppner und ergänzt, „wir erwarten nun in der nächsten Verhandlungsrunde von den Arbeitgebern ein vernünftiges Angebot“.

     Am Montag, 23. März 2015 gehen in Münster  die Verhandlungen zur Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe in die nächste Runde.

     Dr. Brigitte Zach, Landesfachbereichsleiterin (Gemeinden) bei ver.di Bayern sprach bei der Kundgebung in Nürnberg vor allem über die gestiegene Anforderungen bei den sozialen Berufen.

    „Erzieherinnen sind Zukunftsgestalterinnen“, betonte sie und machte deutlich, dass „Bildung nicht erst in der Hochschule, sondern schon in der frühkindlichen Bildung im Kita-Bereich beginnt“.   

     Peter Erlbeck, Vorsitzender der Fachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe in Mittelfranken und Mitglied der ver.di Verhandlungskommission freute sich über die große Beteiligung bei den Warnstreiks.:  „Dieses Signal nehme ich gerne mit nach Münster. Wir werden den Arbeitgebern deutlich machen, dass wir es ernst meinen und wir uns nicht einfach abspeisen lassen werden“.