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    Zivilbeschäftigte der Stationierungsstreitkräfte - Warnstreiks …

    Zivilbeschäftigte der Stationierungsstreitkräfte - Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde

    16.10.2014

    Zivilbeschäftigte der Stationierungsstreitkräfte - Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde
    Menschenkette vor den Toren der Katterbach Kaserne ab 9.00 Uhr bis ca. 10.30 Uhr
    Kundgebung in Ansbach, Martin-Luther-Platz um 11:30 Uhr

    Nachdem am 30. September 2014 auch die zweite Run-de der Tarifverhandlungen für die rund 17.000 Zivilbe-schäftigten der Stationierungsstreitkräfte in Deutschland ergebnislos blieb, hat die Vereinte Dienstleistungsge-werkschaft (ver.di) die Beschäftigten zu punktuellen Warnstreiks aufgerufen. Daher wird es am Montag, dem 20. Oktober, zu ganztägigen Warnstreiks an den beiden amerikanischen Militärflughäfen in Ramstein und Gra-fenwöhr kommen. Zu Streikversammlungen an beiden Orten werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet. Au-ßerdem sind bereits Warnstreiks für Katterbach, Ans-bach, Illesheim, Vilseck, Hohenfels, Gießen, Wiesba-den und Stuttgart angekündigt

    „Es hat für die Zivilbeschäftigten der US-Armee und an-derer in Deutschland stationierter Streitkräfte seit vier Jahren keine signifikante Lohnerhöhung gegeben“, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp. Das sei auch vor dem Hintergrund des Lohnstopps für die amerikanischen Staatsbediensteten nicht nachvollziehbar. Sogar in den USA werde eine Erhöhung um drei Prozent für die dortigen Staatsbeschäftigten diskutiert. In Deutschland seien die Gehälter der Zivilbeschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften im Januar lediglich um 30 Euro angehoben worden, nach Nullrunden in den Jahren 2010, 2011 und 2012.
    „Die Beschäftigten sind mittlerweile stinksauer“, so Heidi Köppendörfer Zivilbeschäftigte bei der US Army Ansbach, „dass sie von der Lohnentwicklung im öf-fentlichen Dienst abgekoppelt werden, sie brauchen mehr Geld, ihre Arbeit ist genauso viel wert wie die der anderen Beschäftigten und unsere Forderung ent-spricht nur dem, was für den öffentlichen Dienst vereinbart wurde.“

    „Die Beschäftigten leisten gute Arbeit, die auch eine gute Entlohnung verdient. Eine weitere Abkoppelung von der wirtschaftlichen Entwicklung ist nicht zu rechtfertigen“, betont Meerkamp. Inzwischen verzeichneten die Zivilangestellten der Stationierungsstreitkräfte die schlechteste Lohnentwicklung aller Tarifbeschäftigten. Er erwarte, dass in der dritten Verhandlungsrunde am 21. und 22. Oktober in Bonn ein verhandlungsfähiges Angebot vor-gelegt werde.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde drei Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 90 Euro.

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