Migrationsausschuss aktiv

    3 Gründe zu Gendern

    3 Gründe zu Gendern

    Grafik: verdi Migration Mfr. Grafik: verdi Migration Mfr. 3 Gründe zu Gendern

     

    Die einen finden es störend, die anderen längst überfällig, da es für viel mehr Gerechtigkeit sorgt.
    In der deutschen Sprache gibt es das so genannte „generische Maskulinum“. Das ist ein Nomen oder Pronomen, das, sprachlich gesehen, das männliche Geschlecht hat. Ein Beispiel: Das Wort „Moderator“. Moderator ist ein generisches Maskulin, es ist also männlich. Spricht man von einer Gruppe „Moderatoren", dann kann man am Wort nicht erkennen, ob hier vielleicht auch Frauen dabei sind.
    Genau das kann mit dem gendern verändert werden: Durch kleine Kniffe kann man dafür sorgen, dass nicht-männliche Personen in einer Gruppe sichtbar werden. Beim Schreiben kann man auf verschiedene Weise gendern: Entweder durch ein Sternchen, ein Binnen-I oder einen Doppelpunkt.
    Das machen viele ganz unterschiedlich.
    Beim Sprechen kann man eine kurze Pause machen.
    Also statt Moderatoren z.B. Moderator*innen sagen und damit zeigen, dass da auch Personen
    gemeint sind, die keine Männer sind.
                       Denn: Es gibt mehr als zwei Geschlechter
                                    Indem man gendert,
                            kann man also sicher gehen,
                      dass sich jede*r angesprochen fühlt.