Migrationsausschuss aktiv

    #griechischeLagerevakuierenJETZT

    #griechischeLagerevakuierenJETZT

    Bilder aus Soli-Fotoaktion LandesmigrA: Das bedeutet Solidarität für mich Johnson & Schneider #LeaveNoOneBehind

     

     

    #MenschenrechtvorProfit
    stellvertretend für alle bayrischen ver.di- Kolleg*innen fordern wir: "Umgehend die menschenunwürdigen Zustände und miserablen hygienischen Bedingungen beenden"!
    Wir stimmen unserem Kollegen, Frank Werneke , ver.di Vorsitzender in seiner Forderung nach der Evakuierung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln absolut zu: Deutschland kann und muss mehr geflüchtete Menschen aufnehmen“!
    #LeaveNoOneBehind  #AsylrechtistMenschenrecht

    ver.di fordert die Bundesregierung auf (anlässlich der Verteilung von minderjährigen Geflüchteten von den griechischen Inseln auf die Länder und Kommunen in der Bundesrepublik), nicht unter ihren Möglichkeiten zu bleiben.
    „Die Aufnahme der 47 geflüchteten Kinder und Jugendlichen war richtig und wichtig. Aber sie ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und kann ganz klar nur ein Anfang sein“, sagte der ver.di-Vorsitzende
    Frank Werneke in Berlin.

    Kollege F. Werneke ver.di Bundesverwaltung Frank Werneke, ver.di Vorsitzemder

     

     

    Es sei ermutigend, dass zahlreiche Kommunen in der Bundesrepublik Kapazitäten und Aufnahmebereitschaft signalisiert haben. Die Bundesregierung müsse nun rasch dazu beitragen, dass diese Bereitschaft auch in die Tat umgesetzt werde.

    „Nicht nur Berlin, auch Deutschland kann mehr und muss mehr Geflüchtete aufnehmen, aus Solidarität gegenüber den südlichen Mitgliedsstaaten und aktuell auch aus Gründen des Gesundheitsschutzes“, so Werneke.

    Tausende Geflüchtete seien in Griechenland auf engstem Raum unter miserablen hygienischen Bedingungen zusammengepfercht. „Das ist unmenschlich und in Pandemiezeiten völlig unverantwortlich. Bei einem Corona-Ausbruch dort drohen lebensbedrohliche Ausmaße, die mit aller Solidarität verhindert werden müssen“, so Werneke.

    In den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln leben derzeit ca. 40.000 Menschen in Lagern, die in keiner Weise für solche Größenordnungen ausgelegt sind – so hat beispielsweise das Lager Moria auf Lesbos eine Kapazität von weniger als 3.000 Personen, ist aber mit 20.000 Menschen belegt. Die Flüchtlinge dürfen die Inseln nicht verlassen. Die sanitären Anlagen in den Lagern sind unzureichend, es mangelt an Toiletten, Duschen, Waschgelegenheiten, Wasser und Seife. Desinfektionsmittel und Schutzmasken fehlen größtenteils ganz. Ausreichend Abstand zu halten, ist nahezu unmöglich.