Migrationsausschuss aktiv

    Koffer voller Hoffnungen...

    Koffer voller Hoffnungen...


    In der Einwanderungsdebatte geht es meist vor allem um die Zahlen von geflüchteten Menschen seit 2015. Dabei gerät oft in Vergessenheit:
                                   Deutschland erlebt nicht zum ersten Mal eine erhöhte Migration.

    Bild von Gastarbeiter © DIDF Nürnberg (2011) Koffer voller Hoffnungen

     

     

     

     

     

    In der deutschen Migrationsgeschichte gab es verschiedene Phasen und Migrationsgründe.
    Deutschland war selten nur Ein- oder Auswanderungsland allein. Im 19. Jahrhundert dominierte die Auswanderung nach Amerika, Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten hingegen viele Arbeitskräfte ein.
    Die beiden Weltkriege waren von Vertreibung, Deportationen und Zwangsarbeit geprägt.
    Der größte Teil der Einwanderer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg kam.

    • mittels Anwerbeabkommen als sogenannte "Gastarbeiter" (1955 bis 1973)
    • durch den Familiennachzug zu bereits in Deutschland lebenden Ausländern (vor allem zwischen 1973 und 1985, aber
      auch bis heute)
    • als Asylbewerber (Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre)
    • als Aussiedler und Spätaussiedler (vor allem zwischen 1987 und 1999)
    • als Bürger der Europäischen Union im Zuge der Freizügigkeit

    und seit wenigen Jahren wieder als Asylbewerber.