Migranten und Migrantinnen

    13.10.18: #Unteilbar- Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft

    Großkundgebung

    13.10.18: #Unteilbar- Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft

    Bild von Demo am 13.10.18 in Berlin Ch. Johnson Demo_Unteilbar  – Bild von Demo am 13.10.18 in Berlin

    #Unteilbar: Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft
     
    Wir, die Kolleginnen und Kollegen vom Bundesmigrationsausschuss 
                                              waren dabei!
    Es wurde mehr als ein nur großes Zeichen gegen den anhaltenden Rechtsruck in Deutschland gesetzt. Über 240.000 Menschen beteiligten sich am Samstag, den 13.10. an der #Unteilbar- Demo für Solidarität statt Ausgrenzung - über fünf Mal mehr als die VeranstalterInnen erwartet hatten.

    Ein breites Bündnis sehr engagierter Einzelpersonen und Organisationen, hat die Demo innerhalb weniger Wochen auf die Beine gestellt. Und die Vielfalt spiegelte sich bei den TeilnehmerInnen wieder: Von den AktivistInnen der Seebrücke gegen das Sterben im Mittelmeer über Mieterinitiativen, von den KollegInnen bei Ryanair bis zu verschiedenen Frauenorganisationen, von vielen Antirassismus- und Flüchtlingsgruppen bis zu den Wohlfahrtsverbänden, waren die unterschiedlichsten Menschen auf der Straße.

    Vielfalt im Gewerkschaftsblock
    Der Bundesmigrationsausschuss und die ver.di Jugend riefen zur Demo auf und sorgten mit dafür, dass ein großer, bunter Gewerkschaftsblock auf der Demo präsent war.

    Die Botschaft:
    Wir lassen uns nicht spalten, wir lassen nicht zu, dass die soziale Frage, der Kampf für gute Bildung, Pflege und Arbeit und das Recht auf Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden- unsere Kämpfe sind unteilbar!

    Stellvertretend für die gute Beteiligung von GewerkschafterInnen an der Demo unterstrich Hans Urban vom Bundesvorstand der IG Metall bei der Abschlusskundgebung, dass die soziale Frage „auch heute zwischen oben und unten entscheiden wird, zwischen reich und arm, zwischen denen, die Geld, Eigentum und Macht besitzen und denen, die nichts von dem haben.“

    Die Gewerkschaften repräsentierten „Menschen aus aller Herren Länder, mit unterschiedlichen Herkünften, Kulturen und Lebensentwürfen.“ Gewerkschaften ohne die Kolleginnen und Kollegen mit migrantischem Hintergrund oder mit nicht-deutschem Pass seien eine Horrorvorstellung. „Welch ein Verlust an Erfahrungen und Impulsen - und an Kampfkraft wäre das!“ so Hans Urban zum Ende seiner Rede.

    Charlotte Johnson, Vorsitzende des Landesmigrationsausschuss Bayern und Alexander Parasidis, stv. Vorsitzender des Landesmigrationsausschusses Bayern hoffen, dass die Demo wie ein Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft gewirkt hat und zukünftig sich noch mehr Menschen, gleichwohl sich auch die ver.di- Kolleginnen und Kollegen noch verstärkter an Kundgebungen gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus beteiligen:
               „Lasst uns nicht nur diese unglaublichen Eindrücke dieses Tages, sondern auch
                             die Power mitnehmen, um Ungerechtigkeit in allen Facetten, Rassismus und Nazis
                                                       gemeinsam entgegenzutreten und zu bekämpfen:
                                                                            Denn: „Wir sind unteilbar“

    so Charlotte Johnson.