Migranten und Migrantinnen

    Faire Integration Bayern

    Beratung

    Faire Integration Bayern

    Bild von Flyer "Faire Integration" von IQ-Netzwerk netzwerk-iq Faire Integration

    Faire Integration Bayern
    Beratung zu verschiedenen Themen und für verschiedene Zielgruppen

    Du kommst aus einem Nicht-EU-Land und hast eine Frage zu deinen Rechten auf dem Arbeitsmarkt?

    Geflüchtete Menschen können in einer besonders schwachen Position auf dem Arbeitsmarkt oftmals gefährdet sein, von Ausbeutung und Benachteiligung durch ihre Arbeitgeber betroffen zu sein.
    Häufig sind ihnen ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht bekannt oder sie wissen nicht, wie sie sich gegen Unrecht wehren können. Um ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchsetzen zu können, benötigen sie Informationen und Beratung. Dies ist der Hintergrund einer neuen bundesweiten Beratungsstruktur im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ mit Namen „Faire Integration“. Die Beratungsstellen bieten geflüchteten Personen Rat und Informationen in arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen zu den sich aus den Rechten und Pflichten ergebenden Anforderungen im Arbeitsverhältnis auf verschiedenen Sprachen. Gefördert wird Faire Integration durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
    Hier kann man sich an die Beratungsstellen des Projekts Faire Integration wenden. Diese:

    • informieren dich über deine Rechte auf dem Arbeitsmarkt in mehreren Sprachen,
       falls nötig mit Dolmetscher/in.

    • arbeiten mit DGB-Gewerkschaften zusammen.
       Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft ist aber keine Voraussetzung für eine Beratung.
    • Arbeitsrechtliche Fragen wie z.B. Lohn, Kündigung, Urlaub, Arbeitszeiten, Überstunden und
    • Sozialrechtliche Fragen wie z.B. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung,

    Immer mehr Geflüchtete in Deutschland nehmen eine Arbeit auf. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen und ausschließlich geringfügig Beschäftigten sowie registrierte Arbeitssuchende aus den Häufige Asylhauptherkunftsländern hat in den letzten Jahren zugenommen. Viele von ihnen finden zunächst eine Arbeit in Helfertätigkeiten im Niedriglohnbereich. Aufgrund ihrer spezifischen Situation sind Flüchtlinge generell besonders gefährdet, in prekäre Arbeitsverhältnisse zu geraten. Daher wird ein arbeits- und sozialrechtliches Beratungsangebot für Geflüchtete dringend gebraucht. Die Beratungsstelle im Rahmen des neuen Projektes „Faire Integration“ in Bayern soll Geflüchtete über ihre Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt beraten, um sich vor Benachteiligung und Ausbeutung zu schützen. Über dieses neue Beratungsangebot werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Fluchthintergrund darin gestärkt, ihre Rechte einzufordern und durchzusetzen. Unsere Beratungsthemen sind:

    Das Projekt „Faire Integration“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und mit dem Aufbau der bundesweiten Beratungsstellen wurde das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ beauftragt.
    Die bayerische Beratungsstelle befindet sich in Nürnberg und wird durch den Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen durchgeführt.
    Beratungszeiten sind immer dienstags von 9:00-11:00 Uhr, mittwochs von 15:00-19:00 Uhr und donnerstags von 13:00-16:00 Uhr oder nach Terminvereinbarung.

    Beratungsreferentin Support Faire Integration /Nürnberg:
    Marie Bauer
    Tel: 0160-2923906 und 0911-27 87 09 46
    marie.bauer@dgb-bildungswerk.de
    ansprechbar auf Deutsch und Englisch

    Das DGB Bildungswerk BUND führt in diesem Rahmen das Projekt „„Support Faire Integration“ durch, welches vom DGB Bundesvorstand initiiert wurde.Aufgaben und Inhalte des Projekts sind:

    ■ Unterstützung der Beratungsstellen, z.B. durch das Erstellen von
    ■ Informationsmaterialien
    ■ Öffentlichkeitsarbeit
    ■ Second Level Support in der direkten Beratungsarbeit