Migranten und Migrantinnen

    29./30. März 2019 #KeinWirOhneUns

    Bundeskonferenz der Migranten

    29./30. März 2019 #KeinWirOhneUns

    Seminarteilnehmer Ch. Johnson Teilnehmer des Seminars: Was braucht es, damit Integration gelingen kann?

    Auf geht´s nach Berlin zur ver.di- Bundeskonferenz der Migrant*innen

    Durch den Status als Personengruppe (§ 22 Nr.4, Punkt h, ver.di- Satzung) haben Migrant*innen seit 2011 die Möglichkeit, auf allen ver.di-Ebenen, ob in den Bezirken, Landesbezirken oder der Bundesebene, eigene Migrationsausschüsse zu gründen.

    In Bayern gibt es bereits 3 bezirkliche Migrationsausschüsse.
    Als einer der ersten bezirklichen Ausschüsse konstituierte sich im Juni 2011 das Gremium im Bezirk Mittelfranken . Im Oktober 2012 gründete sich der Bezirk München und im Juni 2015 folgte die Konstituierung des Migrationsgremiums im Bezirk Augsburg.
    Durch die sehr aktive Arbeit sowie den vielfältigen Themenschwerpunkten aller 3 bezirklichen Gremien, geben sie  allen Kolleg*innen mit Migrationshintergrund in Bayern ein Gesicht. Sie vertreten somit die Anliegen, Belange und Forderungen dieser Personengruppe in den Betrieben, als auch innerhalb und außerhalb der Organisation.
     

    Bild der bezirklichen Migrationsausshüsse: Mittelfranken, München und Augsburg Ch. Johnson Die bezirklichen Migrationsausshüsse: Mittelfranken, München und Augsburg

     

     

     

     

     

     

     
    Stolz sind wir in Bayern, dass in allen 3 Bezirken der ver.di- Migrationsausschüsse, als auch im Landesbezirk der Vorsitz immer weiblich ist. Mit den Kolleginnen Hülya Ördek-Wallner (München), Dolores Sailer (Augsburg) und Charlotte Johnson (Mittelfranken und Landesmigration Bayern) ist eine geballte Ladung an vielfältiger und multikultureller Frauenpower am Start.

    Bild der drei bezirklichen Vorsitzenden der MigrA´s in Bayern: Hülya, Charly und Dolores Ch. Johnson Vielfältige Frauenpower an der ehrenamtlichen Migrationsspitze

    Aus Bayern sind 8 delegierte Kolleginnen und Kollegen aus den Bezirken: Mittelfranken (3) München (3), Augsburg (1), Oberfranken Ost (1) auf der Bundeskonferenz der Migranten am 29./30. März 2019 in Berlin vertreten. Wir freuen uns mit unseren 3 aktiven Bezirken, vertreten durch die delegierten Kolleg*innen an der Bundeskonferenz der Migranten teilzunehmen.

    Es ist uns wichtig mit unseren gemachten Erfahrungen in der Migrationsarbeit, gleichwohl Anregungen oder auch durch Hinweis auf noch vorhandene Defizite als Betriebs- und Personalräte und Interessensvertretungen die Konferenz zu unterstützen. Als Delegierte des Landesbezirks Bayern wollen wir u.a. unsere eingereichten Anträge zur Weiterleitung an den Bundeskongress, Beteiligung an Wortbeiträgen zu den Gastreferaten sowie als gewähltes Mitglied der Konferenzleitung aktiv mitwirken, um somit zu einem guten Verlauf der Konferenz beizutragen. 

    Vieler unserer bayerischen Kolleg*innen sind in der betrieblichen Interessensvertretung als Vertrauensleute, Personal- und Betriebsrat, JAV oder Schwerbehindertenvertretung tätig und treten für die Rechte aller Kolleg*innen ein:
    Von der Verkäuferin und Filialleiterin, Ärztin, Pflegefachkraft, dem Sozialpädagogen, Mitarbeiter im Call- Center oder in den öffentlichen Verkehrsbetrieben, Angestellter im Telekommunikationswesen, Verwaltungsangestellte bei Stadt- Land und Bund, dem Postmitarbeiter, der Stadträtin, Hausfrau, Rentnerin und dem Studenten. Ob in den Kitas, bei den Postunternehmen, im ÖPNV, den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, dem Einzelhandel oder an den Flughäfen.
    In vielen Betrieben und in zahlreichen Arbeitskämpfen setzen sich Beschäftigte mit Migrationshintergrund aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die politische Partizipation und gegen Diskriminierung und Rassismus ein.

    Die volle Vielfalt bei der Bundeskonferenz der Migrant*innen

    Auf den stattgefundenen Mitgliederversammlungen und der Landesmigrationskonferenz in Bayern wurde über aktuelle Themen der Aktiven sowie betriebliche und gewerkschaftliche Perspektiven gesprochen.
    Hier wurde die Arbeit der Landesmigrationsausschüsse in den zurückliegenden vier Jahren resümiert.
    Am 29./30. März werden sich in der ver.di Bundesverwaltung in Berlin circa 50 Delegierte mit Migrationshintergrund aus allen Landesbezirken treffen und sich vernetzen.

    Hier wurden auch eine Vielzahl an Forderungen im Rahmen der Antragsberatung in die 3. Bundeskonferenz der Migrant*innen in ver.di eingebracht.
    Die Forderungen der dort zu verabschiedenden 23 Anträge reichen von:

    • Verbesserungen des Fachkräfteinwanderungsgesetzes
    • Bekämpfung prekärer Beschäftigung
    • Schaffung von gerechten Zugänge zu guter Arbeit für junge Migrant*innen und Geflüchtete
    • Auseinandersetzung mit der AfD und dem gesellschaftlichen Rechtsruck 

    Und natürlich gilt, was für die Gesellschaft gefordert wird, auch für ver.di:
    Viele Anträge formulieren konkrete Vorschläge, wie in einer vielfältigen Gesellschaft auch die Gewerkschaft in ihren haupt- und ehrenamtlichen Strukturen vielfältiger werden kann
    – kurz gesagt: 
     
                                                     #KeinWirOhneUns