Frauen- und Gleichstellungspolitik

    Hier sind wir aktiv

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    • Gleichstellung

      Motto ver.di Frauen Tanja Haas Motto_Frauen  – Motto auf der Streikjacke der ver.di Frauen Mittelfranken

      Wir ver.di Frauen engagieren uns für Geschlechtergerechtigkeit und für eine Gleichstellungspolitik, die sich am Lebenslauf von Frauen und Männern orientiert, sowie eine echte Wahlfreiheit bei der Lebensgestaltung ermöglicht.

      Gender Mainstreaming und Genderpolitik sind hier als Instrumente der Gleichstellungspolitik von Männern und Frauen anzuwenden.

       

      WAS WIR FORDERN:

      • Familie und Beruf muss vereinbar sein
      • Auf Lebensphasen abgestimmte Arbeitszeitmodelle sind in Tarifverträge zu sichern
      • Gleiche berufliche Chancen für Männer und Frauen
      • Realistische Analyse der wirklichen Arbeits- und Geschlechterverhältnisse.
    • Zeit zum Leben - Zeit zum Arbeiten

      Gleichstellung - Wir bleiben dran! ver.di Banner_Wir-bleiben-dran!  – Frauen-Logo: Wir bleiben dran!

      Alles muss „immer schnell“ gehen und am Ende des Tages hat man doch nur wieder „die Hälfte geschafft“. Die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen und verändern sich. Wer kennt das Problem von „zu wenig Zeit“ nicht?

      Doch was bedeutet „Zeit“ im 21. Jahrhundert überhaupt? Forderungen nach mehr partnerschaftlicher Arbeitsteilung und einer am Lebensverlauf orientierten Arbeitszeit werden immer lauter: zu Hause und am Arbeitsplatz. Vor allem Frauen bekommen noch immer die Nachteile von unflexiblen Arbeitszeitmodellen und dem gleichzeitigen Druck der Gesellschaft familiärer Verpflichtungen zu spüren. Gleichzeitig fehlt aber jede Wertschätzung für unentgeltliche Arbeit wie Sorgearbeit und für gesellschaftliches Engagement.

      Ein erster Schritt in Richtung neue Arbeitszeitpolitik ist mit der Annahme des Beschlusses auf dem Bundeskongress zur „Arbeitszeitpolitische Entschließung“ getan. In Workshops und AG’s werden bereits neue Konzepte und Möglichkeiten der besseren Verteilung von Arbeit und Zeit mit aktiven ver.di Mitgliedern diskutiert und ausgearbeitet. Die Modelle reichen von freiwilliger Teilzeitarbeit, der geplanten Familienarbeitszeit sowie das partnerschaftliche Modell ElterngeldPlus bis hin zur Lebenslauforientieren Arbeitszeit.

      Denn alle sollten das Recht und die Möglichkeit für freit Zeit haben, sei es für Freizeit, Familienzeit oder für persönliche Weiterbildung!

    • Care-Ökonomie

      Nicht nur grammatikalisch ist die Pflege weiblich. Auch wird die Pflege- und Sorgearbeit (care-Ökonomie), sei sie beruflich oder familiär, mehrheitlich den Frauen zugeordnet.

      Quantitativ ist die Sache klar: Der Frauenanteil in Pflegeberufen liegt bei 88 % in der häuslichen Pflege, bei 85% in der stationären.

      Qualitativ handelt es sich um einen typischen weiblichen Arbeitsmarktsektor, mit dem untrüglichen Merkmal einer mehr als unzureichenden Bezahlung.

      Es dominieren Teilzeit und prekäre Beschäftigung. Je höher die Hierarchieebene, desto mehr steigt der Anteil der männlichen Führungskräfte.

      Pflege ist daher nicht zuletzt Ausdruck der immer noch herrschenden Geschlechterverhältnisse. In unserer Arbeit als ver.di Frauen beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Facetten des Themas Pflege.

      Und stellen - mal wieder - die Geschlechterfrage.

      Die ver.di Frauen Mittelfranken haben sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und dazu die Ausgabe 02/2014 der Zeitschrift quer erstellt.

    • Gegen Altersarmut

      Brutto-Verdienst und die Rente 30 Jahre später Tanja Haas Rentenrechnerin  – Info über Verdienst und Rente
      Frauenarmut Klaus Stuttmann quer 03/2015 "Frauenarmut"  – Karrikatur Frauenarmut

      Immer häufiger geraten Frauen, die ihr Leben lang gearbeitet haben,  in die Armutsfalle. Meist sind es keine unvorhergesehenen Schicksalsschläge, sondern konkrete strukturelle Ursachen, die hinter der Altersarmut von Frauen stecken - sozusagen Armut mit Ansage.

      Derzeit könnte man den Eindruck gewinnen, dass alles dafür getan wird, diese Ursachen weiter zu verschärfen.

      Der Bezirksfrauenrat Mittelfranken hat sich 2015 diesen Arbeitsschwerpunkt gesetzt und veröffentlicht die zusammengetragenen Informationen in der quer (03/2015), der Zeitschrift des Landesfrauenrates Bayern.

      Erkennen - Bewerten - Aktiv werden. Die ver.di Frauen legen den Finger in die Wunde "Alterarmut ist weiblich".