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    13.02.2017: Warnstreik im Öffentlichen Dienst/Länder

    13.02.2017: Warnstreik im Öffentlichen Dienst/Länder

    13.02.2017
    Öffentlicher Dienst Länder 2017 ver.di Weil es um mehr geht

    Nürnberg, 13. Februar 2017
    Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst der Länder
    Warnstreiks am 14. Februar 2017 in Mittelfranken


    Kurz vor der 3. Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder am 16./17. Februar wird es auch in Mittelfranken zu ganztägigen Warnstreiks der Beschäftigten kommen.
    „Die Arbeitgeber sehen sich auch 2 Monate nach Bekanntwerden unserer Forderungen für die diesjährige Tarifrunde nicht in der Lage, ein angemessenes
    Angebot vorzulegen. Jetzt werden die Beschäftigten zeigen, was sie von dieser Art zu verhandeln halten“, so Jürgen Göppner, ver.di Geschäftsführer in Mittelfranken


    Am 14. Februar 2017, werden daher die Beschäftigten beim Freistaat Bayern in Mittelfranken zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind davon u. a. Uniklinikum Erlangen, Autobahn- und Straßenmeistereien, Autobahndirektion Nordbayern, Staatliche Bauamt Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität.


    „Unsere Forderungen nach Anschluss an die Einkommensentwicklung in der Privatwirtschaft ist mehr als berechtigt. Und die Länder müssen attraktive Arbeitgeber sein, um die Dienstleistungen auch zukünftig sicherstellen zu können“, erklärt Christian Kleefeld, zuständiger ver.di Sekretär
    für das Uniklinikum Erlangen.

    Die Streikenden werden sich morgen um 11:00 Uhr zu einer gemeinsamen Demonstration durch Erlangen treffen. Die Demonstration beginnt in der Friedrichstraße und verläuft anschließend über den Bohlenplatz – Luitpoldstraße – Bismarckstraße – Lorlebergplatz – Universitätsstraße –östl. Stadtmauerstraße – Maximiliansplatz – Neue Straße – Schloßplatz.


    Am Schloßplatz findet um 12:00 Uhr eine Kundgebung statt. Hauptrednerin ist Luise Klemens, Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.


    „Deutliche Entgelterhöhungen sind nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern sie haben auch eine besondere Bedeutung für die Stärkung der Kaufkraft auf dem Binnenmarkt“, sagt Petra Fichtner, zuständige ver.di Sekretärin für den Länderbereich.

    Hintergrund:
    ver.di fordert in dieser Tarifrunde u. a. für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen
    Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von 6 % bei
    einer Laufzeit von 12 Monaten, für die Auszubildenden und Praktikantinnen
    eine Anhebung von 90 € monatlich, einen Lernmittelzuschuss in Höhe
    von 50 € je Ausbildungsjahr und eine verbindliche Übernahmeregelung.