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    09.04.2014: Mindestlohn auch nach Langzeitarbeitslosigkeit!

    Bezirkserwerbslosenausschuss fordert:

    09.04.2014: Mindestlohn auch nach Langzeitarbeitslosigkeit!

    10.06.2014

    ... und so antworten usnere Bundestagsabgeordneten:

    • 10.04.2014 - Gabriela Heinrich - SPD: Unterstützung unserer Forderung, es soll keine oder möglichst wenieg Ausnahmen geben!
    • 30.04.2014 - Carsten Träger - SPD: Ambivalente Haltung, das gesamte projekt Mindestlohn sollte nicht zur überzogene Forderungen gefährdet werden
    • 19.05.2014 - Harald Weinberg - LINKE: Jegliche Ausnahmen vom Midnestlohn werden abgelehnt und sind verfassungsmäßig bedenklich
    • 20.05.2014 - Uwe Kekeritz - GRÜNE: Die geplanten vielen Ausnahmen sind "unanständig und zudem auch verfassungswidrig"
    • 21.05.2014 - Marlene Mortler (auch für Chrsitian Schmidt) - CSU: Ausnahmen zum Mindestlohn sind unausweichlich, Ausnahmeregelung erleichtert den Wiedereinstieg ins Berufsleben
    • 04.06.2014 - Martina Stamm-Fiebich - SPD: Die geplante Ausnahme für Langzeitarbeitslose ist sinnvoll, da nach Einschätzung der Agentur für Arbeit dieser den Wiedereinsteig für jene enorm erschweren würde. Ein Drittel der Langzeitarbeitslsoen sie demnach ohnedies nicht mehr vermittelbar, ein weiteres Drittel nur schwer.

     

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    Mindestlohn auch für Langzeitarbeitslose

    Der ver.di-Erwerbslosenausschuss fordert die Bundestagsabgeordneten aus Mittelfranken auf, in der Mindestlohndebatte keine Ausnahmeregelung für Langzeiterwerbslose zuzulassen.

    „Erwerbslose sind auch dann keine Menschen zweiter Klasse, wenn ihre Arbeitslosigkeit schon länger als 12 Monate andauert. Ihr Recht auf angemessene Sicherung ihrer Existenz durch ihrer Hände Arbeit ist das Gleiche wie bei jedem anderen auch“  erläutert der Vorsitzende des Erwerbslosenausschusses Walter Bauer die Intention eines offenen Briefes an die Bundestagsabgeordneten.

    Im Kabinettsentwurf der Bundesregierung zur Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 8,50 € ist vorgesehen, diesen für Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate  nicht einzuführen.

    Nähere Infos in der kompletten Pressemitteilung rechts