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    STRABAG: Kein Poker ums Personal!

    21.11.2017- Kundgebung am Gewerbemuseumsplatz

    STRABAG: Kein Poker ums Personal!

    20.11.2017
    Abbildung grafisches Element Fachbereich 9 ver.di Grafisches Element Fachbereich 9  – Grafisches Element Fachbereich 9 für Bühne und Individualisierungsportlet

    Seit Oktober wissen 249 Beschäftigte in Franken, 950 in der Region Süd und 3300 in ganz Deutschland nicht, wie es mit ihrem Job weitergeht:

    Sie sind Mitarbeiter des Immobilien-Dienstleisters STRABAG Property and Facility Services (PFS). Die Tochter des österreichischen Baukonzerns STRABAG hatte zehn Jahre lang die Gebäude der Deutschen Telekom bewirtschaftet und war auch für technische Anlagen, Energieversorgung oder Sendemasten zuständig.

    Im Oktober wurde bekannt, dass die Telekom den Vertrag nicht verlängert. Er wird 2019 vom dänischen Dienstleister ISS übernommen. Von den 249 quer über Franken verteilten PFS-Beschäftigten sind allein 164 in Nürnberg, Weißenburg und Ansbach im Einsatz. Derzeit ist nicht bekannt, welche und wie viele Mitarbeiter zum dänischen Konzern wechseln werden.

    Die neuen Entwicklungen sind Hauptthema einer Betriebsversammlung der STRABAG-PFS, die am Dienstag, 21. November, im Cinecittà, Gewerbemuseumsplatz 3, 90403 Nürnberg stattfindet. Da der Betriebsrat mit einer Beteiligung von mehreren hundert Mitarbeitern rechnet, die sich über die Zukunft ihrer Arbeitsstellen informieren wollen, wurde eigens ein Kinosaal für die Betriebsversammlung angemietet.

    Um 12.30 Uhr plant ver.di eine Protestaktion vor dem Kino, um die Öffentlichkeit über die unsichere Situation der PFS und ihrer Mitarbeiter aufmerksam zu machen.